Samstag, 5. Oktober 2019
Neue Woche!!
lottixn, 15:58h
Freitag und Sonntag habe ich dann beim Pink Ribbon Ball (eine Spendenaktion für Brustkrebs) ausgeholfen mit meinem Leadership Kurs. Und der Ballraum war so schön, ich wünschte ich hätte am Tag des Balles da sein können…

Wir haben beim Aufbauen mitgeholfen, wobei wir alle Aufgaben, die sie für uns angedacht haben, schon in der Hälfte der Zeit geschafft haben und dann früher gehen konnten. Am Sonntag war dann abbauen angesagt, was wirklich ewig gedauert hat… Die großen Sachen, wie die Tische abräumen, Stühle einsammeln usw. gingen echt schnell, aber die Kleinigkeiten haben Stunden gebraucht. Zum Beispiel war über die Tanzfläche ein Bild geklebt worden mit Ducktape. Das mussten wir abziehen, wobei unsere Hände abgestorben sind. Dann habe ich alle Gläser in einen Eimer ausgeleert, wobei ein interessanter Mix aus Wasser, Wein, Kaffee, Whiskey und anderen Spirituosen entstand. Dann haben wir alle auf so Wägen sortiert, vor der Küche dann in Schachteln, die in die Spülmaschine durften, dann als sie dadurch waren in Kartons einräumen, nach Pink und Blau sortiert. Aber das war noch lange nicht das, was am längsten gedauert hat. Wir mussten das ganze Besteck (man bedenke es waren um die 300 Gäste da, jeder hatte 4 Gänge) nach geliehenen und gekauften sortieren, wobei alle komplett gleich aussahen. Dann sollten wir alle geliehenen POLIEREN, weil die noch nicht ganz saubere waren. Nach einer Stunde (wir hatten erst ca. 100 Bestecke poliert) ist dann aber jemand auf die Idee gekommen, diese einfach noch einmal in die Spülmaschine zu tun, wonach sie blitze blank waren. Aber wir haben alle ein paar Blumen und Birnen bekommen, als Dankeschön, das wir mitgeholfen haben.
Am Samstag waren Paula und ich dann beim so angepriesenen „Winners“ (alle Kanadier aus der Schule und unsere beiden Gastfamilien haben so davon geschwärmt). Und wir waren dann so ungefähr 4 Stunden. Das ist nämlich eine riesige Halle, die eine Seite wie Ikea, die andere Seite nur Klamotten. Und meine Mutter meinte, die haben jede Woche neue Sachen, deswegen könnte man dort auch immer hingehen. Manchmal hat man Glück und es sind mega coole Sachen dort, manchmal nur so lala. Die haben nämlich nicht ein Sortiment, sondern kaufen Sachen von anderen Läden Klamotten auf und verkaufen diese dann billiger. Oder so.
Dienstag hatte ich dann Geburtstag. Ist nicht viel besonderes passiert: In der Schule hat der Leadership-Kurs für mich gesungen, in Foods im letzten Block haben wir ein Mexikanisches Gericht gemacht, was super gut war. Abends hatte ich mir Quiche gewünscht und es gab Angel-Fruit-Cake, ein riesiger Kuchen mit viel Sahne und Früchten. Genau mein Ding! Ich habe von meinen Gasteltern einen Hoodie von der Schule bekommen, auf dem „Valleyview Vikes Grad 2019“ draufsteht (Grad steht für Graduation). Ich habe zwar keinen Abschluss dieses Jahr dort gemacht, aber ich habe 2019 einen Abschluss gemacht und war auf der Valleyview. Also passt doch!
Dann kam mein würde ich sagen schlimmster Tag seit ich hier war (das klingt jetzt wirklich dramatisch). Es fängt an damit, dass im Schulbus zur Schule meine Kopfhörer keinen Akku mehr haben. Dann kam der unangenehmste Block Tag, D-Block- Tag. Das bedeutet meine erste Stunde war D-Block, Tanzen, dann A, B, C. Was daran so blöd ist? In der ersten Stunde sind alle noch total müde, also kein Wunder, dass wir in tanzen nichts hinbekommen haben. Wobei noch dazukommt, dass ich nur einen Hoodie dabei hatte, kein Shirt und ich total darein geschwitzt habe und ihn dann den restlichen Tag über tragen musste. Dann Kam Englisch, wo meine einzige gute Sache am Tag passiert ist: Ich habe ein A in meiner Kurzgeschichte bekommen, und der Lehrer meinte, dass er wirklich beeindruckt war! In Foods saß ich die ganze Stunde alleine, da die Plätzte neben meinen Sitzpartnern in der Bibliothek besetzt waren. Und die letzte Stunde Leadership ist auch immer doof, weil mein einfach nur noch will, dass der Tag vorbei geht und sich dann doppelt langweilt. (Es gibt Phasen in dem Kurs, wo man nichts zu tun hat und dann welche wo man zu wenig Zeit hat, um alles zu erledigen.) Dann war mein nächstes Rennen. Es war super kalt, weil die ganze Zeit starker Wind war, der einem entgegen geblasen hat. Die Strecke war 5 Mal um einen Grasplatz, super langweilig. Und ich habe total abgekackt am Anfang, konnte nicht mehr viel aufholen und wurde auf der Ziellinie noch von einer überholt (fühlt sich echt toll an, wenn das passiert). Außerdem habe ich mich danach total krank gefühlt, habe mich fast übergeben und beinah einen meiner neuen Ohrringe, die mir meine Mutter den Tag davor zum Geburtstag geschenkt hat, verloren. Yey!
Donnerstag war dann das komplette Gegenteil, ich war super gelaunt, es war A-Block Tag, der beste Tag. Nach der Schule bin ich mit Paule ins Gym gefahren, um das mal auszuprobieren. Paula (die sportliche) geht dort jeden Tag hin. Muskelkater hatte ich auf jeden Fall am nächsten Tag.
Beim tanzen haben wir jetzt kleine Gruppen gebildet und sollen seit dieser Woche ein Lied selber choreographieren. Meine Gruppe ist echte Bombe, ich bin super zufrieden damit. Paula und zwei andere, eine ist würde ich sagen mit die beste im ganzen Kurs und die andere hat super viel „Attitude“ und ist auch echt gut. Wir haben einen meiner Lieblingssongs gewählt (Runaway Baby von Bruno Mars) und der Tanz ist bisher der Hammer! Es macht super viel Spaß, zu choreographieren und seinen eigenen Tanz zu tanzen!
Freitag war das nächste International-Event. Karaoke!! Ich liebe ja Karaoke singen und es war echt super! Niemand war zu schüchtern, um zu singen und alle haben mitgemacht. Und wieder fand ich es super cool, wie viele verschieden Länder dort vertreten waren. Einmal wurde „Let It Go“ aus dem Film „Frozen“ auf Japanisch gesungen. Paula neben mir hat die deutsche Version mitgesungen, Almut auf der anderen Seite hat versucht, die japanische zu singen. Und ich mit ein paar anderen habe die Englisch Version mitgesungen. Hat sich auf jeden Fall sehr schön angehört, kann man sich bestimmt vorstellen.
Es gab drei verschiedene Räume, in denen man singen konnte. In einem war es sehr dunkel, dort wurde viel getanzt. Das war mein Raum! Leider war das Ganze schon um 9 vorbei. Gerade dann, wo der Abend erst richtig anfängt!
Hier kommen alle jetzt schon total in Halloween Stimmung, richtig viele haben ihre Häuser schon komplett zu dekoriert.

Und nächste Woche ist dann Thanksgiving. Ich bin super gespannt, wie das wird!

Wir haben beim Aufbauen mitgeholfen, wobei wir alle Aufgaben, die sie für uns angedacht haben, schon in der Hälfte der Zeit geschafft haben und dann früher gehen konnten. Am Sonntag war dann abbauen angesagt, was wirklich ewig gedauert hat… Die großen Sachen, wie die Tische abräumen, Stühle einsammeln usw. gingen echt schnell, aber die Kleinigkeiten haben Stunden gebraucht. Zum Beispiel war über die Tanzfläche ein Bild geklebt worden mit Ducktape. Das mussten wir abziehen, wobei unsere Hände abgestorben sind. Dann habe ich alle Gläser in einen Eimer ausgeleert, wobei ein interessanter Mix aus Wasser, Wein, Kaffee, Whiskey und anderen Spirituosen entstand. Dann haben wir alle auf so Wägen sortiert, vor der Küche dann in Schachteln, die in die Spülmaschine durften, dann als sie dadurch waren in Kartons einräumen, nach Pink und Blau sortiert. Aber das war noch lange nicht das, was am längsten gedauert hat. Wir mussten das ganze Besteck (man bedenke es waren um die 300 Gäste da, jeder hatte 4 Gänge) nach geliehenen und gekauften sortieren, wobei alle komplett gleich aussahen. Dann sollten wir alle geliehenen POLIEREN, weil die noch nicht ganz saubere waren. Nach einer Stunde (wir hatten erst ca. 100 Bestecke poliert) ist dann aber jemand auf die Idee gekommen, diese einfach noch einmal in die Spülmaschine zu tun, wonach sie blitze blank waren. Aber wir haben alle ein paar Blumen und Birnen bekommen, als Dankeschön, das wir mitgeholfen haben.
Am Samstag waren Paula und ich dann beim so angepriesenen „Winners“ (alle Kanadier aus der Schule und unsere beiden Gastfamilien haben so davon geschwärmt). Und wir waren dann so ungefähr 4 Stunden. Das ist nämlich eine riesige Halle, die eine Seite wie Ikea, die andere Seite nur Klamotten. Und meine Mutter meinte, die haben jede Woche neue Sachen, deswegen könnte man dort auch immer hingehen. Manchmal hat man Glück und es sind mega coole Sachen dort, manchmal nur so lala. Die haben nämlich nicht ein Sortiment, sondern kaufen Sachen von anderen Läden Klamotten auf und verkaufen diese dann billiger. Oder so.
Dienstag hatte ich dann Geburtstag. Ist nicht viel besonderes passiert: In der Schule hat der Leadership-Kurs für mich gesungen, in Foods im letzten Block haben wir ein Mexikanisches Gericht gemacht, was super gut war. Abends hatte ich mir Quiche gewünscht und es gab Angel-Fruit-Cake, ein riesiger Kuchen mit viel Sahne und Früchten. Genau mein Ding! Ich habe von meinen Gasteltern einen Hoodie von der Schule bekommen, auf dem „Valleyview Vikes Grad 2019“ draufsteht (Grad steht für Graduation). Ich habe zwar keinen Abschluss dieses Jahr dort gemacht, aber ich habe 2019 einen Abschluss gemacht und war auf der Valleyview. Also passt doch!
Dann kam mein würde ich sagen schlimmster Tag seit ich hier war (das klingt jetzt wirklich dramatisch). Es fängt an damit, dass im Schulbus zur Schule meine Kopfhörer keinen Akku mehr haben. Dann kam der unangenehmste Block Tag, D-Block- Tag. Das bedeutet meine erste Stunde war D-Block, Tanzen, dann A, B, C. Was daran so blöd ist? In der ersten Stunde sind alle noch total müde, also kein Wunder, dass wir in tanzen nichts hinbekommen haben. Wobei noch dazukommt, dass ich nur einen Hoodie dabei hatte, kein Shirt und ich total darein geschwitzt habe und ihn dann den restlichen Tag über tragen musste. Dann Kam Englisch, wo meine einzige gute Sache am Tag passiert ist: Ich habe ein A in meiner Kurzgeschichte bekommen, und der Lehrer meinte, dass er wirklich beeindruckt war! In Foods saß ich die ganze Stunde alleine, da die Plätzte neben meinen Sitzpartnern in der Bibliothek besetzt waren. Und die letzte Stunde Leadership ist auch immer doof, weil mein einfach nur noch will, dass der Tag vorbei geht und sich dann doppelt langweilt. (Es gibt Phasen in dem Kurs, wo man nichts zu tun hat und dann welche wo man zu wenig Zeit hat, um alles zu erledigen.) Dann war mein nächstes Rennen. Es war super kalt, weil die ganze Zeit starker Wind war, der einem entgegen geblasen hat. Die Strecke war 5 Mal um einen Grasplatz, super langweilig. Und ich habe total abgekackt am Anfang, konnte nicht mehr viel aufholen und wurde auf der Ziellinie noch von einer überholt (fühlt sich echt toll an, wenn das passiert). Außerdem habe ich mich danach total krank gefühlt, habe mich fast übergeben und beinah einen meiner neuen Ohrringe, die mir meine Mutter den Tag davor zum Geburtstag geschenkt hat, verloren. Yey!
Donnerstag war dann das komplette Gegenteil, ich war super gelaunt, es war A-Block Tag, der beste Tag. Nach der Schule bin ich mit Paule ins Gym gefahren, um das mal auszuprobieren. Paula (die sportliche) geht dort jeden Tag hin. Muskelkater hatte ich auf jeden Fall am nächsten Tag.
Beim tanzen haben wir jetzt kleine Gruppen gebildet und sollen seit dieser Woche ein Lied selber choreographieren. Meine Gruppe ist echte Bombe, ich bin super zufrieden damit. Paula und zwei andere, eine ist würde ich sagen mit die beste im ganzen Kurs und die andere hat super viel „Attitude“ und ist auch echt gut. Wir haben einen meiner Lieblingssongs gewählt (Runaway Baby von Bruno Mars) und der Tanz ist bisher der Hammer! Es macht super viel Spaß, zu choreographieren und seinen eigenen Tanz zu tanzen!
Freitag war das nächste International-Event. Karaoke!! Ich liebe ja Karaoke singen und es war echt super! Niemand war zu schüchtern, um zu singen und alle haben mitgemacht. Und wieder fand ich es super cool, wie viele verschieden Länder dort vertreten waren. Einmal wurde „Let It Go“ aus dem Film „Frozen“ auf Japanisch gesungen. Paula neben mir hat die deutsche Version mitgesungen, Almut auf der anderen Seite hat versucht, die japanische zu singen. Und ich mit ein paar anderen habe die Englisch Version mitgesungen. Hat sich auf jeden Fall sehr schön angehört, kann man sich bestimmt vorstellen.
Es gab drei verschiedene Räume, in denen man singen konnte. In einem war es sehr dunkel, dort wurde viel getanzt. Das war mein Raum! Leider war das Ganze schon um 9 vorbei. Gerade dann, wo der Abend erst richtig anfängt!
Hier kommen alle jetzt schon total in Halloween Stimmung, richtig viele haben ihre Häuser schon komplett zu dekoriert.

Und nächste Woche ist dann Thanksgiving. Ich bin super gespannt, wie das wird!
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